Behandlungen

Keratokonus

Beim Keratokonus verändert sich die Hornhaut fortschreitend. Mit modernen Verfahren können wir das Fortschreiten aufhalten und das Sehvermögen verbessern.

Was ist ein Keratokonus?

Bei einem Keratokonus handelt es sich um eine kegelförmige Vorwölbung der Hornhaut, die durch eine zu geringe Hornhautstabilität bedingt ist.

Symptome

  • Verlust von Sehschärfe trotz Brille/Kontaktlinsen
  • Unscharfes, verzerrtes Sehen
  • Erhöhte Blendempfindlichkeit
  • Zunahme der Kurzsichtigkeit

Behandlungsmöglichkeiten

Ziel einer Keratokonusbehandlung ist es, den Zustand der Hornhaut zu stabilisieren und eine fortschreitende Ausdünnung der Hornhaut zu verhindern. Folgende operative Behandlungsmaßnahmen gibt es:

Crosslinking (CXL)

Durch das sogenannte Crosslinking (Quervernetzung) kann die körpereigene Hornhaut photochemisch stabilisiert und eine weitere Ausdünnung verhindert werden.

Intrakorneale Ringsegmente (ICRS)

Kleine, halbmondförmige Implantate, die in die Hornhaut eingesetzt werden, um die Form der Hornhaut zu stabilisieren und die Sehschärfe bei Patienten mit Keratokonus zu verbessern.

Hornhauttransplantation

Im Spätstadium ist eine operative Versorgung mittels Hornhauttransplantation notwendig.

Gute Gründe für RealEyes

Mehr als 30 Jahre Erfahrung

Hochspezialisiertes Ärztenetzwerk

Einsatz modernster und innovativer medizinischer Technologie

Google Bewertungen
4 / 5

Das sagen zufriedene Patienten

Ich habe in der REALEYES Augenklinik eine notwendige Crosslinking-Operation durchführen lassen. Als ich von der Notwendigkeit dieser Behandlung erfuhr, war ich zunächst etwas besorgt, aber das gesamte Team hat mir von Anfang an ein Gefühl der Sicherheit gegeben.

Die Ärzte waren äußerst kompetent und haben mir den Ablauf der Operation sehr verständlich erklärt. Sie haben sich viel Zeit genommen, um alle meine Fragen zu beantworten, was mir half, meine Ängste abzubauen. Die Operation selbst verlief schnell und unkompliziert. Ich fühlte mich während des gesamten Prozesses gut betreut. Ich kann die REALEYES Augenklinik nur wärmstens empfehlen.

FAQ

Ein Keratokonus ist eine Hornhauterkrankung, bei der die Hornhautmitte zunehmend ausdünnt und sich kegelförmig nach außen wölbt. Die Erkrankung fällt durch eine schleichend abnehmende Sehschärfe auf, die nicht durch eine Brille und später auch nicht mehr durch Kontaktlinsen verbessert werden kann.

Die Früherkennung eines Keratokonus ist nur bei einem Augenarzt möglich. Durch spezielle Untersuchungen (Hornhauttopographie) und regelmäßige Kontrollen, können Veränderungen der Hornhaut frühzeitig festgestellt werden. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung und kann das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten, bevor bleibende Sehbeeinträchtigungen eintreten.

Ein familiär gehäuftes Auftreten kann das Risiko erhöhen. Nicht selten tritt ein Keratokonus auch in Kombination mit allergischen Erkrankungen wie Neurodermitis oder Asthma auf.

Die Erkrankung tritt meist schon im Jugendalter auf und betrifft häufiger Männer.

Die Krankheit tritt beidseitig auf, wobei ein Auge früher erkranken kann als das andere. Die Patienten leiden unter einer zunehmenden Abnahme der Sehschärfe, trotz Tragen von Brille/Kontaktlinsen. Es kommt zu unscharfem, verzerrtem Sehen, einer erhöhten Blendempfindlichkeit und/oder einer Zunahme der Kurzsichtigkeit.

Zurzeit ist noch keine Heilung eines Keratokonus bekannt, es existieren jedoch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Wichtig ist die frühzeitige Erkennung der Erkrankung und bei Symptomen einen Augenarzt aufzusuchen.

Die Schwere von einem Keratokonus variiert stark von Person zu Person. Für einige Menschen können die Symptome leicht und kaum wahrnehmbar sein, während andere deutliche Sehstörungen und Beschwerden erleben. Jeder Fall eines Keratokonus ist einzigartig und muss individuell betrachtet und behandelt werden. Ihr Augenarzt berät Sie hierzu gerne.

Beim Crosslinking (= Quervernetzung) handelt es sich um eine risikoarme operative Behandlung, die mittels Riboflavin (Vitamin B2) und UV-A-Licht die Quervernetzung der Kollagenfasern der Hornhaut verbessert, um so die mechanische Stabilität der körpereigenen Hornhaut wieder zu erhöhen.

Ein Crosslinking ist ein minimal-invasives Verfahren. Die Augen werden vor dem Eingriff lokal betäubt, daher sollten während der Behandlung keine Schmerzen auftreten. Nach dem Eingriff kommt es jedoch zu Schmerzen und Fremdkörpergefühl. Diese Symptome sind vorübergehend und klingen innerhalb einiger Stunden oder Tage ab.

Die Anwendung des Crosslinking zur Behandlung eines Keratokonus kann sinnvoll sein, wenn ein Fortschreiten der Erkrankung nachgewiesen ist und eine weitere Ausdünnung der Hornhaut aufgehalten werden soll.

Sie wollen Kontakt aufnehmen?

Nehmen Sie jetzt Kontakt zu REALEYES auf und lassen Sie sich von unserem erfahrenen Team persönlich beraten – wir sind jederzeit für Sie da.

Kontakt aufnehmen

Sie wollen einen Termin vereinbaren?

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei REALEYES und erleben Sie erstklassige Beratung – flexibel und persönlich.

Termin vereinbaren