Ich habe Grünen Star (Glaukom)

Nur frühzeitige Erkennung und regelmäßige Vorsorge verhindern irreparable Schädigungen des Sehnervs.

Was ist ein Grüner Star?

Beim Grünen Star (med. Glaukom) handelt es sich genau genommen um eine Gruppe von Augenerkrankungen, welche oftmals mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergehen und unbehandelt zur Erblindung führen können. Alle Glaukom-Erkrankungen haben eine fortschreitende Schädigung des Sehnerven und den damit zunehmenden Sehverlust zur Folge.

Grüner Star bleibt oft unbemerkt

Der Grüne Star bleibt oft unbemerkt

Nur frühzeitige Erkennung kann Schädigungen verhindern

Das heimtückische am Grünen Star (Glaukom) ist sein schleichender und schmerzfreier Verlauf. Betroffene bemerken die dadurch entstehenden Schädigungen oftmals erst in einem fortgeschrittenen Stadium. In Deutschland ist der Grüne Star die dritthäufigste Erblindungsursache. Deshalb ist die Glaukom-Vorsorge so wichtig, da nur so rechtzeitig gehandelt und dauerhafte Schädigungen vermieden werden können.

Symptome beim Grünen Star

Da das Glaukom häufig völlig schmerzfrei ist, bleibt es vom Betroffenen oft lange unerkannt. Genau hier liegt die Gefahr, denn einmal eingetretene Schädigungen sind oft nicht mehr reparabel. Im weiteren Krankheitsverlauf werden die Beschwerden dann deutlicher spürbar.

Typische Symptome des Grünen Star sind:

beim chronisch schleichenden Verlauf:

  • zunehmende Gesichtsfeldausfälle mit Einengung des Blickfeldes meist von außen nach innen
  • Verlust von Sehschärfe und Kontrast
  • unbehandelt schleichender vollständiger Verlust der Sehkraft

Im akuten Glaukomanfall:

  • plötzlicher Sehverlust
  • Erhöhte Blendeempfindlichkeit und Eindruck von farbigen Ringen und Lichtquellen
  • Augenschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen
  • Unbehandelt kann es rasch zum vollständigen Verlust der Sehkraft kommen

Weil die Symptome oft erst zu spät bemerkt werden, ist die regelmäßige Glaukom-Vorsorge unabdingbar. Deshalb sollten ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Untersuchungen durchgeführt werden.

Hierbei muss der Augendruck gemessen (Normwert 10-21mmHg) und zusätzlich der Sehnerv beurteilt werden. Denn auch bei normalen Augeninnendruckwerten kann ein Glaukom (sog. Normaldruckglaukom) vorliegen. Bei Auffälligkeiten ist zudem die Messung der Hornhautdicke, eine Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie) und eine Nervenfaserschichtanalyse empfohlen.

Welches Verfahren kommt für mich in Frage?

Medikamentöse Behandlung

 

Mittels druckabsenkender Augentropfen wird in das Kammerwassersystem eingegriffen und der Kammerwasserzufluss und -abfluss beeinflusst. 

Sonstige Behandlungsformen

Ist im Falle eines sog. Offenwinkelglaukoms eine lokale Tropfentherapie nicht erfolgreich, so ist eine Laserbehandlung im Bereich der Abflusswege des Kammerwassers möglich.

In speziellen Fällen kann ferner die sog. YAG-Iridotomie dauerhaft die Gefahr der Dekompensation beseitigen.

Voruntersuchung

 Die obenstehende Übersicht über Verfahren und Möglichkeiten erlaubt Ihnen eine grobe Ersteinschätzung Ihrer Eignung. Erst eine eingehende Voruntersuchung kann jedoch zeigen, mit welchem Verfahren das für Sie bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. 

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