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Stellungnahme zum zum ReLEx smile Verfahren

Wenn Sie über eine Augenlaserkorrektur nachdenken und sich über Verfahren, Chancen und Risiken informieren, stoßen Sie wahrscheinlich auch auf das sogenannte ReLEx smile Verfahren.

Die KRC (Kommission Refraktive Chirurgie) hat es 2013 positiv bewertet – sofern Patienten ausführlich über die Behandlung aufgeklärt wurden.

REALEYES steht dem smile Verfahren skeptisch gegenüber. Wir zweifeln sogar an, dass das Verfahren wirklich gewebeschonend ist, da die Hornhaut stark mechanisch manipuliert wird. Wir wenden das Verfahren deshalb ganz bewusst selbst nicht an.

Folgende Gründe sprechen unserer Meinung nach darüber hinaus gegen smile:

  • Es handelt sich nicht um ein etabliertes Verfahren – es wurde bisher nur bei wenigen Patienten angewendet.
  • Es gibt also keinen Langzeitvergleich zur Femto-LASIK.
  • Die Standardabweichungen und Ungenauigkeiten sind im Vergleich zur Femto-LASIK aber deutlich höher.
  • Wir haben keine verlässlichen Informationen darüber, welche Dioptrien behandelbar sind.
  • Die Behandlung eignet sich nicht bei Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung.
  • Zur Nachbehandlung stünde wahrscheinlich nur ein topografie-gesteuertes Verfahren (PRK oder LASIK) zur Verfügung.
  • Auch die Rate der Nachbehandlungen, die nötig würden, ist völlig unklar.
  • Es könnte zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen (Mikrofaltungen im Gewebe oder „Interface-Fluid-Syndrom“).