Aktuelles

Erfinderpreis des Europäischen Patentamtes geht an Augenlaser-Wissenschaftler

Die Auszeichnung für den Physiker Dr. Josef Bille zeigt den hohen Stellenwert der Augenlaser-Medizin.

Lange Zeit war es nur eine Zukunftsvision – heute erfüllen sich täglich Menschen mit Fehlsichtigkeit ihren Traum: Auch ohne Brille wieder perfekt sehen! Eine Utopie wurde Realität: Modernste Augenlasertechnik macht die Brille für immer mehr Menschen überflüssig. Forschungserfolge von Wissenschaftlern wie Professor Josef Bille vom Kirchhoff-Institut für Physik an der Universität Heidelberg haben dafür wichtige Grundlagen geschaffen. Professor Bille gelang es erstmals, die Oberfläche des menschlichen Auges so exakt zu vermessen, dass daraus eine korrigierbare "Landschaft der Fehlsichtigkeiten" berechnet werden konnte.

Das Europäische Patentamt in Kopenhagen hat den deutschen Physiker jetzt für sein Lebenswerk mit dem weltweit anerkannten Erfinderpreis geehrt. Bille trug mit fast 100 Patenten in der Augenheilkunde maßgeblich dazu bei, dass Augenlaser-Operationen in der heutigen Zeit einen derart hohen Stellenwert in der Medizin und bei den Patienten erreicht haben. Auf seinen Erfindungen basiert auch die von der REALEYES Augenklinik Theresienhöhe und dem Realeyes Augenzentrum so erfolgreich angewendete LASIK-Methode.

LASIK steht dabei für Laser-in-situ-Keratomileusis – damit können Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen korrigiert werden. Auch die Wellenfront-Technologie wird dabei eingesetzt – eine sehr genaue und präzise Messtechnik, mit der das menschliche Auge gescannt werden kann. Eine wichtige Grundlage für Augenkorrekturen.

Andere Operationsmethoden sind die photorefraktive Keratektomie (PRK), die seit 1987 angewandt wird. Bei diesem Laserverfahren wird Gewebe der Hornhautoberfläche abgetragen, wodurch eine Änderung der Hornhautkrümmung erreicht wird. Leicht abgewandelte Techniken der PRK sind LASIK und LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis).

Ob ein Eingriff wirklich nötig ist, und welches Verfahren infrage kommt, kann nur eine augenärztliche Untersuchung zeigen. Die Operation selbst wird ambulant durchgeführt, beansprucht pro Auge nur fünf bis zehn Minuten. Danach kann man die Klinik wieder verlassen. Jugendliche unter 18 Jahren sollten sich jedoch keiner Laser-Operation unterziehen, da das Auge sich noch verändert.

Auf regelmäßig stattfindenden Informationsabenden informieren Fachärzte des REALEYES Augenlaserzentrum, der Fachabteilung für refraktive Laserchirurgie der REALEYES Augenklinik Theresienhöhe, über die genauen Abläufe der Laserbehandlung. Sollten Sie an einem kostenlosen Kurzcheck im Rahmen unserer Münchner Infoabende interessiert sein, bitten wir Sie, ca. 20 Minuten vor Veranstaltungstermin zu uns zu kommen.

Zu den aktuellen Infoabend-Terminen