Katarakt-Chirurgie (Grauer Star)

Die neue Generation der Katarakt-Operation mit innovativer Laser-Technologie und modernsten Kunstlinsen. Für eine optimale Behandlung des Grauen Star. 

Die Behandlung des Grauen Star mit der Katarakt-Operation

Im Spätstadium kann der Graue Star zum vollständigen Verlust des Sehvermögens am betroffenen Auge führen. Die einzig sinnvolle Behandlung des Grauen Stars ist eine Star- oder Katarakt-Operation. Bei diesem Eingriff wird die trübe, körpereigene Linse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Die Katarakt-Operation ist ein kurzer und gewebeschonender Eingriff, der von der Operationszeit her in den meisten Fällen nicht mehr als 20 Minuten dauert und zudem sehr sanft verläuft.

Infobroschüre "REALEYES Augenchirurgie"

Alles über den Grauen Star, seine Behandlung und die verschiedenen Linsenmodelle erfahren Sie kompakt in unserer Broschüre. 

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Innovative Katarakt-Chirurgie für scharfes Sehen ohne Brille

REALEYES bietet seit Mitte Dezember 2011 – damals als erste Klinik in München und Süddeutschland – die Laserbehandlung des Grauen Stars mit dem LenSx Femtosekundenlaser an.

In der Augenlaserkorrektur von Fehlsichtigkeiten ist der Femtosekundenlaser schon seit 2004 bestens erprobt. Damals hat die Technologie des Infrarotlasers die refraktive Chirurgie revolutioniert. Und für die Katarakt-Operation bedeutet der LenSx Laser heute, dass wir auch hier ohne den manuellen Schnitt eines Operateurs auskommen: Damit haben wir vor allem Ihre Zufriedenheit und Ihre Sicherheit im Auge. 

In Kombination mit dem Einsatz innovativer Multifokallinsen ist damit nicht nur der Graue Star sondern auch die Alterssichtigkeit behandelbar. Ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen – auch im Alter – wird dadurch ermöglicht.

Sicherheit und Präzision

Durch die bildgestützte Computersteuerung vieler Teilschritte der OP, ist der Eingriff heute besser planbar denn je. Für Sie bedeutet das eine Reduzierung der Komplikationsrate und eine Erhöhung der Genauigkeit und Vorhersagbarkeit des operativen Ergebnisses.

 

 

 

 

Der LenSx Laser

Der LenSx Femtosekundenlaser ist ein modernes, medizinisches Präzisionsgerät, mit dem der Arzt maßgeschneiderte Operationen an Ihrem Auge durchführen kann. Für Sie als Patient ist dies ohne Zweifel eine der fortschrittlichsten Behandlungsmethoden.

Der hochentwickelte LenSx Laser ist für besonders präzise Augenoperationen entwickelt worden. Die dabei eingesetzte Laserquelle verwendet Femtosekunden-Pulse, die genau zur vorher exakt ermittelten Position im Auge geschickt werden. Alle chirurgischen Prozesse werden mit computergesteuerter Präzision durchgeführt.

Bei Operationen ohne Lasertechnologie sind Schnitte im Auge und der Einsatz von herkömmlichen Instrumenten und Skalpellen erforderlich. Der LenSx Laser führt die wichtigsten OP-Schritte mit einem bildgesteuerten Femtosekundenlaser durch – einem der modernsten Geräte dieser Art. Er verwendet ultrakurze Laserpulse, um die gewünschten Hornhautschnitte vorzunehmen sowie Zugang zu der natürlichen Linse zu verschaffen und diese gewebeschonend zu zerkleinern – alles mit äußerster Präzision.

 

 

Der LenSx® Laser: für besonders präzise Augenoperationen

VERION™ Image Guided System

VERION™ Image Guided System: Verbesserung von Präzision und Konstanz in der refraktiven Kataraktchirurgie

Präzision, Konstanz und Zuverlässigkeit bei der refraktiven Katarakt-Chirurgie

Verbesserung von Präzision und Konstanz in der refraktiven Katarakt-Chirurgie durch:

  • Integriertes Eye-Tracking
  • Integrierte OP-Planung
  • Umfassende chirurgische Dokumentation

Nahtlose Integration in das Alcon® Produktportfolio mit dem Ziel:

  • Verbesserung der klinischen Resultate von torischen und multifokalen IOL-Implantationen
  • Minimierung von Fehlerquellen im Planungsprozess
  • Verbesserung des Bedien- und Behandlungskomforts für Ärzte

Die VERION™ Referenzeinheit nimmt ein hochauflösendes, digitales Referenzbild des individuellen Patientenauges auf. Es werden die skleralen Blutgefäße, der Limbus und Orientierungspunkte der Iris aufgenommen. Dieses Bild des Auges, vergleichbar mit einem einzigartigen Fingerabdruck, ist optimiert für das intra-operative Erkennen und Nachverfolgen des Auges während der gesamten Behandlung.

Ihre Vorteile der Grauer Star-Operation im Überblick:

Präzision und Sicherheit bei jedem Schritt mit dem LenSx Laser

  • Eine hochmoderne Behandlungsmethode
  • Ein klingenfreies Verfahren
  • Eine in Echtzeit bildgesteuerte Behandlung exakt an Ihre Augen angepasst

Chirurgische Dokumentation duch VERION™ Image Guided System

  • Exakte diagnostische Messungen
  • Visuelle Referenz für verschiedene Operationsschritte, die höchste Präzision verlangen
  • Umfassende chirurgische Dokumentation
Welcher Linsentyp kommt für mich in Frage?

Für die Behandlung stehen verschiedene Linsenmodelle zur Auswahl. Abgestimmt auf Ihre Augen und Ihre persönlichen Bedürfnisse finden wir die für Sie passende Linse. Einen Überblick erhalten Sie auf folgender Seite:

Zu den Premiumlinsen

Der Behandlungsablauf

Die Katarakt-Operation ist ein kurzer und gewebeschonender Eingriff, der von der Operationszeit her in den meisten Fällen nicht mehr als 20 Minuten dauert und dabei sehr sanft verläuft.

Die Operation erfolgt überwiegend in örtlicher Betäubung, selten unter Vollnarkose. Während des Eingriffes liegen Sie bequem auf einer Liege. Ihre Pupillen werden mittels Augentropfen erweitert. Um den Eingriff für Sie möglichst angenehm zu machen, legen wir eine Infusion mit beruhigenden Medikamenten in Ihre Armvene. Die lokale Betäubung Ihres Auges erfolgt entweder durch betäubende Augentropfen oder durch eine Injektion neben das Auge - und nicht, wie häufig fälschlicherweise angenommen, in das Auge.

Die Phasen der Katarakt-OP

Im ersten Schritt wird Ihre getrübte Linse zerkleinert und abgesaugt. Dieses Verfahren bezeichnet man als Phakoemulsifikation.

Über einen nur Millimeter feinen Schnitt am Rand der Hornhaut wird das Instrument in das Auge eingeführt, mit welchem der Linsenkern zerkleinert, verflüssigt und abgesaugt wird. Gleichzeitig wird das Auge mit einer sterilen Lösung gefüllt, um die Flüssigkeit, die dem Auge entnommen wird, zu ersetzen.

Bei diesem modernen Verfahren bleibt der sog. Kapselsack, ein Gewebe welches die Linse schützend umgibt, weitestgehend erhalten.

Über den feinen Schnitt wird nun in den leeren Linsenkapselsack eine kleine, faltbare Kunstlinse aus weichem Material (Intraokularlinse) vorsichtig eingeschoben. Die Kunstlinse entfaltet sich langsam und kontrolliert im Augeninnern und verankert sich mit Hilfe kleiner elastischer Federbügel im Kapselsack.

Der für die Implantation nötige Schnitt ist heutzutage so fein, dass er meist nicht einmal mehr genäht werden muss, sondern sich selbständig verschließt.

Um weitgehend alle Risiken auszuschalten, die sich nachhaltig auf die Wundheilung auswirken könnten, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Nehmen Sie den nach der OP angelegten Augenverband nicht eigenständig ab.
  • Vermeiden Sie unbedingt ein Reiben oder Drücken am operierten Auge.
  • Halten Sie die vereinbarten Termine zur Nachuntersuchung ein.
  • Nehmen Sie die Medikamente und Augentropfen wie verordnet.
  • Vermeiden Sie schwere körperliche Anstrengungen, bis Ihr Augenarzt es Ihnen wieder erlaubt.
  • Schützen Sie Ihre Augen in der ersten Zeit vor starker Sonneneinstrahlung durch das Tragen einer Sonnenbrille.
  • Fahren Sie erst nach Rücksprache mit Ihrem Augenarzt wieder selbst Auto.
  • Achten Sie darauf, dass weder Seife noch Wasser ins Auge gelangt.
  • Bei auftretenden Schmerzen, einer Sehverschlechterung oder einer Rötung des operierten Auges kontaktieren Sie uns oder Ihren behandelnden Augenarzt.

Der Nachstar

Durch die natürlichen Heilungsvorgänge kann nach Monaten (evtl. auch erst nach Jahren) erneut eine leichte Trübung der verbliebenen Linsenkapsel eintreten. Dieser Prozess wird als Nachstar bezeichnet. Diese Trübung ist weder gefährlich oder schmerzhaft, noch stellt sie eine Komplikation im eigentlichen Sinne dar. Sie entsteht durch natürliches, vermehrtes Zellwachstum zwischen der im Auge belassenen ursprünglich klaren Linsenhülle und der Intraokularlinse. Falls durch den Nachstar eine Beeinträchtigung Ihres Sehvermögens eintritt, kann diese feine Membran mit einem speziellen "YAG-Laser" behandelt werden.

Kosten

Derzeit übernehmen auch die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die ambulante Grauer Star-Operation in vollem Umfang. Für die hochpräzise Vermessung des Auges mit dem IOL-Master kommt für gesetzlich Versicherte jedoch eine Eigenleistung in Höhe von ca. 60 Euro zum Ansatz. In manchen Fällen können speziell erforderliche Linsen ebenfalls zusätzliche Kosten verursachen.

 

 

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