Die Voruntersuchung
Nur bei einer eingehenden Voruntersuchung können wir herausfinden, ob Sie für eine Augenlaseroperation geeignet sind. Die Untersuchung liefert außerdem präzise und für die Operation unverzichtbare Daten. Schließlich interessieren wir uns nicht nur für die allgemeine Sehleistung des Auges (Refraktion und Visus).
Folgende Ergebnisse liefert Ihre Voruntersuchung:
- Sehstärke (Refraktion): Die Dioptrienzahl, die Brechkraft Ihres Auges, wird genau ermittelt. Achtung: Mindestens 24 Stunden vor der Untersuchung sollten Sie keine Kontaktlinsen mehr getragen haben.
- Hornhautdicke (Pachymetrie): Sie wird mit einer Ultraschalluntersuchung festgestellt und ist ein entscheidender Faktor für die Operationsentscheidung.
- Hornhautoberfläche und -rückfläche/Hornhautverkrümmung (Astigmatismus): Die so genannte Topografie des Auges wird ähnlich einer Landkarte mit ihren unterschiedlichen Höhen und Krümmungswerten erfasst. Auch eventuelle Erkrankungen oder Narben Ihrer Hornhaut können so festgestellt werden.
- Pupillendurchmesser: Mit einem Pupillometer wird der maximale Pupillendurchmesser Ihres Auges im Dunkeln ermittelt. Auch dieser individuell variierende Wert entscheidet über Ihre Eignung für eine Laser-Operation: Er darf nicht größer sein als der gelaserte Hornhautbereich, da es sonst nach der Laserbehandlung zu verstärkter Blendempfindlichkeit kommen könnte.
- Länge des Augapfels (Biometrie): Sie wird mit Hilfe einer Untersuchung durch den sog. IOL-Master erfasst.
- Netzhaut: Durch die künstliche Erweiterung der Pupille mit Augentropfen können Degenerationen an der Netzhaut und Schwachstellen vor allem am Netzhautrand festgestellt werden (sie werden ggf. gleich mit einem Netzhautlaser abgesichert).
- Augeninnendruckmessung