Andere Augenlaserverfahren als Alternative zur LASIK
Ist eine LASIK nicht möglich, weil z.B. die Hornhaut zu dünn ist oder andere Ausschlußkriterien greifen, so können die Verfahren LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis), PRK oder die Epi-LASIK angewendet werden.
Nur eine eingehende Voruntersuchung kann zeigen, welches Verfahren für Sie das individuell richtige ist!
Bei der LASEK (Laser subepitheliale Keratomileusis) handelt es sich um eine Weiterentwicklung der PRK (Photorefraktive Keratektomie). Dabei wird die oberste Gewebeschicht (Epithel) mit verdünnter Alkoholtinktur abgelöst, zur Seite gelegt und nach der Laserbehandlung vollständig zurückgelegt. Die Heilung verläuft durch das zurückgelegte Epithel meist schmerzarmer als bei der PRK. Für die ersten Tage nach der Operation wird das Auge wie bei der PRK mit einer Kontaktlinse geschützt.
Hinweis: schmerzhafter als LASIK
Indikation:
- Patienten, deren Hornhaut zu dünn für eine LASIK ist.
- Kurzsichtigkeit bis - 6 dpt
- Astigmatismus bis ± 3 dpt
Wichtig: Weitsichtigkeit kann so nicht behandelt werden.
Vorteil: Das Auge ist schnell wieder mechanisch belastbar – die Methode eignet sich also z. B. für Profisportler, die nicht ausfallen dürfen.
Die PRK (Photorefraktive Keratektomie) ist die älteste Methode und wird heute kaum mehr durchgeführt. Bei diesem Verfahren wird die oberste Schicht der Hornhaut, das Epithel, mechanisch entfernt. Mit dem Excimer-Laser wird anschließend ein festgelegter mikrometergenauer Gewebeabtrag durchgeführt. Bis das neu gebildete Epithel innerhalb weniger Tage zugeheilt ist, schützt eine Verbandslinse das Auge.
Hinweis: schmerzhafter als LASIK
Indikation:
- Patienten, deren Hornhaut zu dünn für eine LASIK ist.
- Kurzsichtigkeit bis - 6 dpt
- Astigmatismus bis ± 3 dpt
Wichtig: Weitsichtigkeit kann so nicht behandelt werden.
Vorteil: Das Auge ist schnell wieder mechanisch belastbar – die Methode eignet sich also z. B. für Profisportler, die nicht ausfallen dürfen.
Bei der Epi-LASIK (= epitheliale LASIK) wird die oberste Hornhautschicht zur Seite gerollt und nach der Laserbehandlung wieder zurückgelegt. Bis sie sich wieder stabilisiert hat, wird auch bei diesem Verfahren eine Verbandslinse getragen. Das Sehvermögen ist nach einigen Tagen schon recht gut. Die volle Sehkraft wird aber erst nach einiger Zeit erlangt.
Indikation:
- Patienten, deren Hornhaut zu dünn für eine LASIK ist.
- Kurzsichtigkeit bis - 6 dpt
- Astigmatismus bis ± 3 dpt
Wichtig: Weitsichtigkeit kann so nicht behandelt werden.
