Dienstag, 22. April 2008

Femto-LASIK jetzt bei Realeyes im Einsatz

Seit Anfang April betreibt die Augenklinik Realeyes GmbH den modernen und sicheren 60kHz Femtosekunden-Laser für die LASIK-Methode.

Mit dem 60kHz Intralase-Femtosekunden-Laser der vierten Generation setzt Realeyes auf eine inzwischen ausgereifte Technologie. „Von Beginn an haben wir die technologische Entwicklung des Femtosekunden-Lasers verfolgt. Die Tatsache, dass mittlerweile mit dem bei uns eingesetzten 60kHz Femto-Laser die hohe Behandlungssicherheit garantiert werden kann, hat letztlich den Ausschlag für unsere Entscheidung zum Einsatz dieser Technologie gegeben. Einige Anwender betreiben jedoch Femtosekunden-Laser in einer nicht so weiten technischen Entwicklungsstufe oder mit relativ langen Eingriffszeiten. Durch eine längere Behandlungszeit steigt allerdings die Belastung für das Auge unnötig und hat darüber hinaus deutlich längere Heilungsverläufe zur Folge. Unsere Devise war darum immer: Erst wenn mit dieser Methode unseren Patienten ein Mehr an Sicherheit garantiert werden kann, wird sie bei uns zum Einsatz kommen!“, so Dr. Dimitriou Zottos, Geschäftsführer und medizinischer Leiter der Realeyes Augenklinik.

Bei der Femto-LASIK wird der sogenannte Flap nicht mehr mit einem Mikrokeratom erzeugt, sondern mit einem Femtosekunden-Laser. Dabei wird die anschließende Korrektur der Hornhaut jedoch nach wie vor mit dem Excimer-Laser durchgeführt.

Bei dem Femtosekunden-Laser handelt es sich um einen Infrarot-Laser mit einer Wellenlänge von 1053 nm. Dieser sendet ultrakurze Lichtpulse (Bruchteil einer Milliardstel-Sekunde) mit einer sehr kleinen Spot-Größe (1/100 mm) aus. Die Energie des Laserstrahls wird im Inneren der Hornhaut in einer vorher bestimmten Tiefe und nicht, wie beim Excimer-Laser, an der Oberfläche der Hornhaut entladen. Durch die Photodisruption, d. h. das Gewebe wird gespalten, bilden sich Tausende von kleinen Bläschen. Wie ein Scanner arbeitet sich der Femtosekunden-Laser von einem Hornhautrand zum nächsten.